Demokratiekonferenz 2017

im Rahmen des Bürgerforums „Zeit für unsere Stadt“ am 26.08.2017 im Kulturpalast Dresden

Rund 300 Dresdner sind der Einladung des Oberbürgermeisters gefolgt und nahmen am Bürgerforum „Zeit für unsere Stadt“ teil. Zu drei Themenfeldern konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren: die Zukunft der Stadt 2030+, Maßnahmen gegen Rassismus im Rahmen des Beitritts zur UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus sowie drittens die Kulturhauptstadtbewerbung. Am Abend wurde feierlich das neue Büro für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 im Kulturpalast eröffnet.

 

Das Thema der Demokratiekonferenz war der Beitritt der Landeshauptstadt Dresden zur UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus und die damit verbundene Umsetzung des Zehn-Punkte-Aktionsplans der Koalition in unserer Stadt. In einzelnen Workshops mit insgesamt ca. 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es darum, gemeinsam Ideen und Konzepte zu Stärkung von Opferhilfe und Konfliktmanagement, zum Ausbau von Beteiligungs- und Informationsmöglichkeiten für die Bürger/innen, zur Förderung der Chancengleichheit auf dem Wohnungsmarkt und zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung durch Bildung und Erziehung zu entwickeln. Die Demokratiekonferenz ist findet im Rahmen des Lokalen Handlungsprogramms für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus (LHP) und des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel beider Programme ist es, Demokratie, Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt in der Gesellschaft zu stärken. Das Programm lebt vom Mitmachen. Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch Akteur/ innen aus Verwaltung und Politik sind angesprochen, sich für ein demokratisches Gemeinwesen und für gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam zu engagieren. Um gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte in Dresden unterstützen zu können, die sich für die Förderung von Demokratie, Vielfalt, Integration und Inklusion einsetzen und sich gegen Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt richten, steht ein Förderfonds bereit.

Die Demokratiekonferenz stellte einmal mehr heraus, dass Prävention und Beseitigung von Rassismus nur durch ein konstruktives Miteinander von städtischer Verwaltung, kommunaler Politik und Akteurinnen und Akteuren der Dresdner Stadtgesellschaft gelingen kann. Außerdem – so ein weiteres Fazit – können ein respektvolles Miteinander und eine positive Kultur des Zusammenlebens nur dann entfalten, wenn alle mitmachen, mitmischen und mitwirken.

Dazu gehören auch ein konstruktiver Streit, wertschätzende Dialoge und eine Gesprächskultur auf Basis menschlicher Werte sind die Ziele, denen sich das LHP verpflichtet fühlt, so Frau Dr. Julia Günther, Referentin für Demokratie und Zivilgesellschaft der Landeshauptstadt Dresden zur Eröffnung des Bürgerforums.

 

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