X-Mas-Tram 2017

Damit Weihnachten 2017 niemand alleine feiern muss

Einige Studenten und zugezogene Bürger Dresdens können Weihnachten aus unterschiedlichen Gründen nicht mit ihren Familien oder Freunden feiern, sondern sind allein in einem fremden Land, in einer fremden Stadt. Um den ein Stück weit entgegen zu wirken wurde 2008 die Veranstaltung X-MAS TRAM ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit fährt eine festlich geschmückte Straßenbahn ein Mal im Jahr durch das winterliche Dresden mit dem Ziel, Menschen in unserer Stadt zu verbinden und Weihnachtspatenschaften zu vermitteln.

Bei der Straßenbahnfahrt sowie dem festlichen Aufenthalt mit Live-Musik, weihnachtlichen Speisen und Getränken im Straßenbahnmuseum Trachenberge, werden Kontakte zwischen ausländischen Mitbürgern und deutschen Familien bzw. Studierenden geknüpft. Aber nicht nur kulinarisch wollen die Engagierten das hiesige Weihnachtsfest vorstellen sondern auch unsere regionalen Bräuche vorstellen und erklären, um somit auch einen Beitrag zur besseren interkulturellen Verständigung zu leisten.

Hier zur Internetseite der X-Mas-Tram

X-Mas-Tram 2017 Dresden

// X-MAS-TRAM // Damit Weihnachten 2017 niemand alleine feiern mussEinige Studenten und zugezogene Bürger Dresdens können Weihnachten aus unterschiedlichen Gründen nicht mit ihren Familien oder Freunden feiern, sondern sind allein in einem fremden Land, in einer fremden Stadt. Um den ein Stück weit entgegen zu wirken wurde 2008 die Veranstaltung X-MAS TRAM ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit fährt eine festlich geschmückte Straßenbahn ein Mal im Jahr durch das winterliche Dresden mit dem Ziel, Menschen in unserer Stadt zu verbinden und Weihnachtspatenschaften zu vermitteln.Bei der Straßenbahnfahrt sowie dem festlichen Aufenthalt mit Live-Musik, weihnachtlichen Speisen und Getränken im Straßenbahnmuseum Trachenberge, werden Kontakte zwischen ausländischen Mitbürgern und deutschen Familien bzw. Studierenden geknüpft. Aber nicht nur kulinarisch wollen die Engagierten das hiesige Weihnachtsfest vorstellen sondern auch unsere regionalen Bräuche vorstellen und erklären, um somit auch einen Beitrag zur besseren interkulturellen Verständigung zu leisten.Wer noch mitmachen möchte, kann sich gern bei den Organisatoren melden http://www.xmastram.deWir sagen Danke an das Team von X-Mas Tram ! Gefördert durch Mittel des LHP.

Posted by Lokales Handlungsprogramm für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus on Montag, 20. November 2017

 

KORA: Radikalisierung wirksam begegnen

Seit August diesen Jahres besteht die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention (KORA), eine Zusammenarbeit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, dem Staatsminister des Innern sowie des Staatsministers der Justiz.

Das Leitziel der KORA besteht darin, islamistische Radikalisierung zu verhindern. Gleichzeitig will sie u.a. bei potentiell Betroffenen dafür sorgen, dass sie sich wieder der freiheitlichen demokratischen Grundordnung verbunden fühlen.

„Wenn muslimische Organisationen besser vernetzt sind, zum Beispiel mit Trägern der Wohlfahrt und Demokratiearbeit, mit der Zivilgesellschaft und den Sicherheitsbehörden, dann können sie eine wichtige Rolle in der Radikalisierungsprävention einnehmen. Mit der KORA setzen wir auf einen vertrauensvollen Dialog, bieten Informations-, Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen sowie Beratungsangebote für Flüchtlingshelfer, aber auch für besorgte Eltern. Wir wollen gemeinsam aktiv werden, bevor etwas passiert. Und weil mir das außerordentlich wichtig ist, haben wir ein umfassendes Konzept mit dem sächsischen Innen- und Justizminister entwickelt“, sagt Integrationsministerin Petra Köpping.

Innenminister Markus Ulbig: „Die Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention KORA ist ein hilfreiches Instrument zur Aufklärung und Sensibilisierung. In diese intensive und vielseitige Präventionsarbeit werden auch Polizei und Verfassungsschutz einbezogen. Uns allen ist klar: Repression durch den Staat ist das eine, die Prävention ist aber genauso wichtig.

Die fünf Säulen dieser Präventionsarbeit schließen den Dialog mit

muslimischen Organisationen, Informationsangebote für Mitarbeiter von Einrichtungen, die im Alltag auf potenzielle islamistische Gewalttäter treffen können, und die Beratung von Angehörigen ebenso ein wie die konkrete Hilfe für bereits radikalisierte Personen. In diesen Fällen wird auch unser Aussteigerprogramm Sachsen ein entscheidender und vertrauensvoller Wegbegleiter sein“, so Ulbig weiter.

Justizminister Sebastian Gemkow: „Wir müssen Gefangene, die sich radikalen Gruppen anschließen, so früh wie möglich erkennen. Nur wenn uns das gelingt, haben wir die Chance, sie durch unsere Deradikalisierungstrainings von ihrem Kurs abzubringen. Wir arbeiten in diesem Bereich seit mehreren Jahren eng mit spezialisierten Maßnahmeträgern zusammen. Die Einrichtung der Koordinierungs- und Beratungsstelle Radikalisierungsprävention im Demokratie-Zentrum Sachsen wird die Zusammenarbeit aller beteiligter Institutionen auf ein neues Fundament stellen. Wir werden im Justizvollzug unsere zielgruppengerechten Maßnahmen für radikalisierungsgefährdete und bereits radikalisierte Gefangene ausweiten und eine Ausstiegsbegleitung ermöglichen.“

Die Maßnahmen, die mit der KORA umgesetzt werden, basieren auf fünf Säulen (vgl. auch die Grafik des Modells im Anhang):

• Dialog mit muslimischen Organisationen
• Info-, Sensibilisierungs-und Fortbildungsveranstaltungen
• Beratung von Angehörigen
• De-Radikalisierungsberatung
• Aussteigerprogramm

Die KORA ist über die zentrale Telefonnummer 0351 / 564 564 9 von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr erreichbar.

Die KORA ist Bestandteil des Demokratie-Zentrums. Das Demokratie-Zentrum bündelt und vernetzt alle Aktivitäten von Bund und Freistaat Sachsen im Bereich der Förderung von Demokratie und Vielfalt gegen jegliche Form des Extremismus. Im Demokratie-Zentrum einschließlich KORA sind drei Landeskoordinatoren beschäftigt. Für die Aufgaben der Landeskoordinierung und der KORA stehen in diesem Jahr rund 577.000 Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung.

Hier geht es zur Webseite von KORA

Hinweis: Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Mitgliederversammlung der UNESCO Städtekoalition

Am 17. und 18. Oktober findet die Mitgliederversammlung der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus statt. Das Bürgermeisteramt der Landeshauptstadt Dresden vertritt unsere Stadt in Nancy (Frankreich). Gemeinsam mit anderen Mitgliedsstädten werden Strategien diskutiert, Rassismus und Diskriminierung wirksam zu begegnen.

Letztmöglicher Mittelabruf 2017

Achtung

Der letztmögliche Termin zur Einreichung von Auszahlungsanträgen für LHP-geförderte Maßnahmen ist Freitag, der 10. November 2017.

Wir fordern alle Projektträger auf, ihre Mittelabforderungen spätestens bis zu diesem Termin im Bürgermeisteramt einzureichen.

Die Fristsetzung ist notwendig, um sicherzustellen, dass die Zuwendungen noch in diesem Jahr sowohl von der Landeshauptstadt Dresden ausgezahlt, als auch von den Trägern ausgegeben werden können.

Gemäß der Förderbedingungen und Zuwendungsbescheide sind die bewilligten Mittel nicht ins nächste Jahr übertragbar und müssen stets innerhalb des jeweiligen Projektzeitraumes, d. h. bis spätestens Ende des Jahres 2017 ausgegeben werden.

Wir bitten Sie daher in Ihrem eigenen Interesse, diese Frist unbedingt einzuhalten.

Das war die Demokratiekonferenz 2017

Demokratiekonferenz 2017

im Rahmen des Bürgerforums „Zeit für unsere Stadt“ am 26.08.2017 im Kulturpalast Dresden

Rund 300 Dresdner sind der Einladung des Oberbürgermeisters gefolgt und nahmen am Bürgerforum „Zeit für unsere Stadt“ teil. Zu drei Themenfeldern konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren: die Zukunft der Stadt 2030+, Maßnahmen gegen Rassismus im Rahmen des Beitritts zur UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus sowie drittens die Kulturhauptstadtbewerbung. Am Abend wurde feierlich das neue Büro für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 im Kulturpalast eröffnet.

 

Das Thema der Demokratiekonferenz war der Beitritt der Landeshauptstadt Dresden zur UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus und die damit verbundene Umsetzung des Zehn-Punkte-Aktionsplans der Koalition in unserer Stadt. In einzelnen Workshops mit insgesamt ca. 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es darum, gemeinsam Ideen und Konzepte zu Stärkung von Opferhilfe und Konfliktmanagement, zum Ausbau von Beteiligungs- und Informationsmöglichkeiten für die Bürger/innen, zur Förderung der Chancengleichheit auf dem Wohnungsmarkt und zur Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung durch Bildung und Erziehung zu entwickeln. Die Demokratiekonferenz ist findet im Rahmen des Lokalen Handlungsprogramms für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus (LHP) und des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend statt. Ziel beider Programme ist es, Demokratie, Weltoffenheit und gegenseitigen Respekt in der Gesellschaft zu stärken. Das Programm lebt vom Mitmachen. Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch Akteur/ innen aus Verwaltung und Politik sind angesprochen, sich für ein demokratisches Gemeinwesen und für gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam zu engagieren. Um gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte in Dresden unterstützen zu können, die sich für die Förderung von Demokratie, Vielfalt, Integration und Inklusion einsetzen und sich gegen Extremismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt richten, steht ein Förderfonds bereit.

Die Demokratiekonferenz stellte einmal mehr heraus, dass Prävention und Beseitigung von Rassismus nur durch ein konstruktives Miteinander von städtischer Verwaltung, kommunaler Politik und Akteurinnen und Akteuren der Dresdner Stadtgesellschaft gelingen kann. Außerdem – so ein weiteres Fazit – können ein respektvolles Miteinander und eine positive Kultur des Zusammenlebens nur dann entfalten, wenn alle mitmachen, mitmischen und mitwirken.

Dazu gehören auch ein konstruktiver Streit, wertschätzende Dialoge und eine Gesprächskultur auf Basis menschlicher Werte sind die Ziele, denen sich das LHP verpflichtet fühlt, so Frau Dr. Julia Günther, Referentin für Demokratie und Zivilgesellschaft der Landeshauptstadt Dresden zur Eröffnung des Bürgerforums.

 

Zur Bildergalerie der Demokratiekonferenz

Demokratiekonferenz 26.8.2017

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Einwohnerinnen und Einwohner,

wir freuen uns, Sie zur Demokratiekonferenz 2017 des „Lokalen Handlungsprogramms für Demokratie und Toleranz und gegen Extremismus“ der Landeshauptstadt Dresden einladen zu dürfen. Die Konferenz findet dieses Jahr im Rahmen des Dresdner Bürgerforums „Zeit für unsere Stadt“ am Sonnabend, den 26.8.2017 im Kulturpalast Dresden von 14 bis 19 Uhr statt.

Unser diesjähriges Thema ist die UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus, der die Landeshauptstadt Ende 2016 beigetreten ist. Beteiligen Sie sich und agieren Sie als „Demokratiestifter“ gegen Rassismus und Diskriminierung! Wir suchen Ihre Ideen und Anregungen. Besuchen Sie unsere Workshops zur Umsetzung des Zehn-Punkte-Aktionsplans der UNESCO-Städtekoalition. In vier Workshops möchten wir mit Ihnen zu ausgewählten Maßnahmefeldern des UNESCO-Programms ins Gespräch kommen und gemeinsam überlegen, welche Bedarfe und Handlungsmöglichkeiten es in unserer Stadt gibt.

Nach einem Inputvortrag mit Informationen zur Koalition mit ihrem 10-Punkte-Plan können Sie sich in einem der folgenden vier Workshops intensiv damit auseinandersetzen:

Folgende Themen stehen zur Auswahl:

WORKSHOP 1
Stärkung von Opferhilfe und Konfliktmanagement
:::::::::::::::::::::
WORKSHOP 2
Ausbau der Beteiligungs- und Informationsmöglichkeiten für die Bürger/innen
:::::::::::::::::::::
WORKSHOP 3
Förderung von Chancengleichheit auf dem Wohnungsmarkt
:::::::::::::::::::::
WORKSHOP 4
Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung durch Bildung und Erziehung

Ihre Ideen sind gefragt. Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um frühzeitige Registrierung bis zum 20. August 2017 unter folgendem Link:

https://eforms.dresden.de/intelliform/forms/dresden/15_buergermeisteramt/15_buergermeisteramt/15_049_buergerforum/index

Ihre Teilnahme ist erst dann verbindlich, wenn Sie von der externen Fachstelle nach der Registrierungsbestätigung eine gesonderte Bestätigungsmail erhalten. Ein Gebärdensprachdolmetscher ist nach Absprache verfügbar.

Den genauen Zeitplan der Veranstaltung entnehmen Sie bitte der folgenden Internetseite: www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/dresdner-buergerforum.php

Wir freuen uns auf Ihr Kommen im Kulturpalast. Die Eröffnung findet im Konzertsaal der Philharmonie Dresden statt.

Den Abschluss der Tagesveranstaltung bildet die Eröffnung des Kulturhauptstadtbüros im Kulturpalast mit dem Oberbürgermeister Herrn Dirk Hilbert und der Kulturbürgermeisterin Frau Annekatrin Klepsch, wozu Sie ebenfalls herzlich eingeladen sind.